D – wie Dessertwein

D Wie
Dessertwein

Na du Süße/r! Ja genau Du! Heute widmen wir uns den ganz süßen Weinen und zwar den Dessertweinen oder auch Süßweinen genannt. Welche Arten es gibt, wie ihr sie am besten entdeckt und wozu sie am besten schmecken, erklären wir euch jetzt.

Sweet dreams are made of this

Auslese

Ganz vorne weg, damit ihr direkt wisst was Sache ist: Dessertweine sind ziemlich gehaltvolle, dichte Weine. Sie schmecken besonders süß und fruchtig. Neulich selbst mal eine Scheurebe getrunken „Boah“ das schmeckst du sofort! Wie soll ich’s am besten erklären… er war von goldgelber Farbe, vollmundig, cremig und eben süß.

Das liegt vor allem am hohen Mostgewicht, also dem natürlichen Zuckergehalt im frisch gepressten Traubensaft. Die Trauben für Dessertweine haben einem höheren Reifegrad oder besser gesagt sind „überreif“. Der Winzer erntet diese am Ende der Erntesaison. Auf dem Weinetikett steht dann z.B. Spätlese. Manche Trauben bleiben sogar so lange im Weinberg, bis sie schon ganz zusammengeschrumpft sind und eine Edelfäule entsteht. Das wird als Auslese, Beerenauslese (BA) oder Trockenbeerenauslese (TBA) bezeichnet und gehört somit der höchsten Qualitätsstufe an – dem Prädikatswein.

Beim Eiswein, der auch zu der Gruppe der Dessertweine gehört, bleiben die Trauben noch bis in den Winter hängen und werden erst bei -7 Grad geerntet und zügig gepresst. Durch die Kälte gefriert das Wasser in den Beeren und nur der hochkonzentrierte Most wandert in die Gärung. Zu guter Letzt dürfen wir euch die Likörweine nicht vorenthalten, diesen wird bei der Gärung zusätzlich noch Alkohol hinzugefügt. Wer schon mal einen probiert hat weiß, sie haben ordentlich wumms, sind aber dennoch süß.

Im Weinregal findet ihr z.B. Scheureben, Muskateller und Gewürztraminer. Achtet dabei auf die oben genannten Worte wie Spätlese, Auslese, usw. oder den Begriff Eiswein. Dann wisst ihr dass sie lieblicher, also süßer ausgebaut sind.

So süss, so lecker – das passt zum Dessertwein

Bei Süßwein gelten zweierlei Regeln „Gleich und gleich gesellt sich gern“ und „Gegensätze ziehen sich an“ – so schmecken Süßspeisen wie Crème brûlée und Apfelkuchen mit Mürbeteig besonders lecker dazu. Der Wein sollte mindestens genau so süß wie die Speise selbst sein.
Andererseits macht sich so ein süßes Tröpfchen auch hervorragend zur asiatischen Küche. Denn die Schärfe ist der perfekte Gegensatz zur Süße. Und auch kräftiger Käse wird durch den Süßwein gemildert und harmoniert richtig gut. Wir wünschen euch viel Spaß beim Austesten Zum Wohl ❤️


M-Muskateller_Blog

M – wie Muskateller

M Wie
Muskateller

Heute dreht sich alles um den Muskateller – bitte was für nen Teller? Nein nein, hier handelt es sich nicht um eine Aufklärung in Sachen Geschirr. Wir möchten euch eine der ältesten Rebsorten vorstellen: Muskateller.

Rebsorte mit dem gewissen Etwas

Muskateller

Mit über zweihundert verschiedenen Sorten ist Muskateller einer der vielfältigsten Weißweinsorten. In Deutschland werden rund 300 Hektar am häufigsten in der Pfalz, Baden und Württemberg damit angebaut.

Aber was macht den Wein eigentlich so besonders? Das merkst du sofort beim ersten Schluck. Er hat tatsächlich ein typisches Muskataroma und je nach Wein mischen sich Noten von Holunderblüte, Orange, Feige oder orientalische Gewürze dazu. Sein intensives Aroma, die frische Fruchtsäure und eine dezente Süße sind ein spannendes Zusammenspiel das ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Gelben Muskateller trinkt ihr am besten zu asiatischen und indischen Gerichten oder zu würzigem Käse. Muskateller mit viel Restsüße ist gerade bei Süßspeisen oder Kuchen die richtige Begleitung. Als Aperitif eignet sich eher ein trockener Muskateller.

Gemacht für lange Sommernächte

Ihr seid neugierig geworden und wollt eure Geschmacksknospen ein wenig kitzeln, dann schaut doch direkt mal in unserem Shop vorbei. Da findet ihr in der Sommerweine-Kollektion einen Gelben Muskateller vom Weingut Geil. Er wird euch überraschen, da sind wir uns sicher. Also auf gehts, schenkt euch ein Gläschen ein und Zum Wohl ❤️


S – wie Sommerwein

S Wie
Sommerwein

Sommer ist da – fuck the Pullis! Die Sonne brutzelt in ganz Deutschland auf uns hinab und alles wonach wir uns sehnen ist ein bisschen Abkühlung. Am Baggersee, im Freibad, von der Elbe bis zum Rhein erfrischt man sich und versucht die Temperaturen ein bisschen erträglicher zu machen. Aber Hey, zwei gute Dinge bringt das ganz mit sich:

1. Du kannst deinem Mozzarella-Teint endlich ein bisschen Farbe verpassen.

2. Ein kühler Wein am Abend auf der Terrasse oder dem Balkon schmeckt gleich doppelt lecker.

Sommer, Sonne, Kaktus!

Sommerweine_01

Als perfekte Sommerweine, auch Terrassenweine genannt, eignen sich am besten leichte, fruchtige Weiß und Roséweine, die man im Sommer im Nu wegsüppelt. Ein Rivaner oder Grauburgunder darf z.B. beim Grillen nicht fehlen, denn es muss ja nicht nur immer das kühle Blonde sein. Aber Achtung, richtig gut kühlen – denn wenn die Temperaturen draußen schon um die 30 Grad liegen, wird der Wein natürlich entsprechend schneller warm. Aber was ist eigentlich mit Rotwein? Geht natürlich auch, denn Geschmäcker sind ja bekanntlicherweise verschieden. Mit einem leichten Spätburgunder oder einem süßen, fruchtigen Dornfelder mit wenig Alkoholgehalt (bis 12 % Vol.) macht man Rotweinfreunde glücklich. Hierbei gilt aber auch: gut kühlen ist es erfrischender.

Alternativ lässt sich aus einem Rotwein mit ein bisschen Früchten, Orangensaft, Likör und Eiswürfeln ein Sangria zaubern. Wer dabei jetzt direkt ans Eimertrinken auf Malle denkt, streicht das direkt mal.

Sag mir was du trinkst und ich sag dir wer du bist.

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage unter Weinfreunden ist herausgekommen, dass die meisten am liebsten Weißwein ordentlich gekühlt trinken. Direkt gefolgt vom Rosé auch eiskalt und die Eis-Prinzessinnen & Prinzen unter uns verzichten natürlich nicht auf eine Portion Eiswürfel. Pro Tipp vom Winzer: Mit eingefrorenen Weintrauben verwässert der gute Vino nicht 😉
Die ganz Wilden trinken sogar Rotwein aus dem Kühlschrank. Nein? Doch! Ohh!

Ihr habt jetzt richtig Bock auf gute Sommerweine bekommen, dann schaut doch direkt mal in unserem Shop vorbei. Da findet ihr die passende Kollektion mit sechs ausgewählten Weinen – Zum Wohl ❤️


V_Vegan

V – wie Veganer Wein

V Wie
Veganer Wein

Ihr habt sicherlich mindestens eine Person im Freundeskreis die oder der vegan lebt. Vielleicht seid ihr selbst schon auf den Zug aufgesprungen und ernährt euch komplett tierfrei. Dass das bei Wein nicht immer der Fall ist, erfährt man erst, wenn man sich die Herstellung ein bisschen genauer anschaut. Wir haben die Sache für euch aufgeklärt.

Wein ist vegan, ist doch klar!

Veganer Wein

Nicht immer. Oops, auch gestern noch eine Flasche auf dem Balkon mit Freunden geleert? Da müssen alle veganen Weinfreunde einmal kurz tief durchatmen. Bei der Klärung des Weines werden zum Teil tierische Eiweiße wie z.B. Milch- bzw. Hühnereiweiß (Kasein/Albumin), Gelatine oder Hausenblase (getrocknete Schwimmblasen von Fischen) verwendet und in den Wein gemischt. Die Gerb- und Trübstoffe verbinden sich dann mit dem Eiweiß und sinken auf den Fassboden. Danach wird der klare Wein von den Trübstoffen getrennt. Mittlerweile gibt es aber einige Alternativen, sodass man auf die „tierischen Weinbehandlungsmittel“ komplett verzichten kann. So kommen Pflanzenproteine aus Erbsen, Bohnen oder Kartoffelstärke zum Einsatz. Auch Mineralerde, Aktivkohle oder Kunstoff-Membranen werden dabei genutzt.
Ein Muss ist das aber nicht. Die Zeit ist ein entscheidender Faktor. Mit ein bisschen Geduld, setzen sich die Trübstoffe von alleine am Tank bzw. Fassboden ab. Das ist die schonendste und natürlichste Variante der Klärung.

Woran erkenne ich einen veganen Wein?

Da es für Weine noch kein einheitliches europäisches Label gibt, findest du auf einigen Flaschen das V-Label oder die vegane Blume. Die Zertifizierung dafür ist ziemlich aufwendig und teuer, daher sind eben nicht alle Weine damit versehen. Man kann aber davon ausgehen, dass viele Weine aus Deutschland vegan sind, es aber nicht explizit erwähnt wird. Für einige Winzer ist das bei der Herstellung teilweise schon selbstverständlich. Wer sich ganz sicher sein will, fragt am besten beim Winzer oder Weingut direkt nach.

Vegan Siegel

In unserer Tastingbox findet ihr beispielsweise den Cuvée vom Weingut Friedenberg oder die Scheurebe vom Weingut Geil die beide komplett vegan sind. Flasche auf, ab auf den Balkon oder in den Garten, lasst die Gläser klirren – Zum Wohl ❤️


Wein-Tasting_Titelbild

5 Tipps für dein Wein-Tasting Zuhause

5 Tipps
Für dein Wein-Tasting zuhause

Das Leben ist viel zu kurz um schlechten Wein zu trinken. Wenn Goethe das schon sagt, wird’s wohl stimmen. Aber was ist eigentlich guter Wein? Was schmeckt mir? Mit diesen einfachen Tipps kannst du zusammen mit deinen Freunden ganz einfach ein kleines Wein Tasting zuhause veranstalten.

Tipp 1: Wein-Auswahl und Reihenfolge

Tastin_Weinauswahl

Es gibt verschiedene Optionen ein Tasting durchzuführen. Wir geben euch Tipps für zwei Varianten:

Klassisches Wine-Tasting: In der Reihenfolge achtet man darauf, dass man sich von weiß zu rot und von trocken zu lieblich durch den Abend trinkt. Alles was sprudelt und prickelt kommt ganz an den Anfang – damit stößt man auf einen schönen Abend an. Außerdem werden dadurch die Geschmacksnerven angeregt. Starte zum Beispiel mit einem leckeren Secco. Danach vielleicht ein. trockener Riesling, da ist viel Säure drin. Probiert anschließend einen feinherben Grauburgunder – den Klassiker mit harmonischem Mix aus Säure und Süße. Mit einem Rosé kann es dann in die nächste Weinkategorie gehen. Auch bei den Rotweinen gilt: von leicht zu schwer. Als fünften Wein kann man gut einen Spätburgunder trinken. Beende das Tasting mit einem kräftigen Cabernet Sauvignon.

Vergleichs-Tasting: Bei dieser Variante vom Tasting schenkst du deinen Gästen immer zwei Weine parallel ein. Am interessantesten ist jeweils der Vergleich von zwei gleichen Rebsorten von unterschiedlichen Winzern oder aus unterschiedlichen Regionen. Ein Riesling aus der Pfalz schmeckt anders, als ein Riesling aus Rheinhessen.

Tipp 2: Die Gläser zum Wein-Tasting

Tasting_Gläserwahl

Gläser spülen nicht vergessen! Für jeden Gast solltest du ein Weinglas und ein Wasserglas einplanen. Das Glas, aus dem du trinkst entscheidet mit darüber, wie intensiv du den Geruch und damit auch den Geschmack des Weins wahrnimmst. Das ist der Grund für die bauchige Form und das dünne, feine Glas.

Wasserglas: Gerade in der WG sind Weingläser oft Mangelware. Wenn du für das Tasting ein einfaches Wasserglas benutzt achte darauf, dass es eine möglichst große Öffnung und dünne Glaswände hat. Bedenke aber, dass du den Wein mit deinen Händen erwärmst, wenn das Glas keinen Stil hat.

Rotweinglas: Rotweingläser sind bauchiger und größer und bieten dem Wein mehr Oberfläche, um mit Sauerstoff in Berührung zu kommen – der Wein muss atmen. Sie bekommen dann einen volleren Geschmack. Du kannst auch Weißwein oder Rosé aus einem Rotweinglas trinken.

Weißweinglas: Gläser für fruchtige und leichte Weißweine sind schmaler und nur leicht bauchig. Der Geruch steigt so besser in die Nase. Damit Weißweine nicht warm werden, hat das Glas einen Stil und ist kleiner. Füll dein Glas nie zu voll – schenk lieber regelmäßig nach.

Tipp 3: Snacks zum Wein-Tasting

Tasting_Snack

Wenn ihr mehrere Weine an einem Abend probiert, solltet ihr für eine gewissen Grundlage sorgen. Wir haben ein paar Snack-Empfehlungen, die immer dazu passen.

• Käseplatte
• frische Früchte
• getrocknete Früchte
• Vollmilch- und weiße Schokolade
• Salzbrezeln & Nüsse
• Baguette, Grissini & Brot
• helle und dunkle Oliven
• italienische Bruschetta
• Datteln im Speckmantel
• Garnelen-Spieße
• Flammkuchen

Außerdem empfehlen wir dir einen Dip, der besonders in Rheinhessen bei einem Weinabend nicht wegzudenken ist: Spundekäs! Du brauchst: 200g Butter, 450g Frischkäse, 550g Quark, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Paprikapulver (edelsüß), 1/2 Zwiebel, Salz, Pfeffer

01 Butter, Frischkäse und Quark verrühren.

02 Knoblauch fein hacken und mit den anderen Gewürzen zum Spundekäs geben. Nach Gefühl abschmecken.

03 Zum Schluss Zwiebel fein hacken und über den Spundekäs streuen.

Tipp 4: Wer weiss was zum Wein

Tasting_Infos

Ein bisschen Wissen zum Wein ist immer gut – auch wenn es nur Klugscheißer-Fakten sind. Bereite dich also auf das Wein Tasting vor und informiere dich kurz über die Rebsorten, die du deinen Gästen einschenkst.

Woher kommt der Wein, was macht die Region / das Land aus und was sind typische Aromen für diese Sorte? Lasst euch aber nicht von den Beschreibungen beeinflussen – der Wein schmeckt am Ende so, wie er bei euch auf der Zunge ist. Leg deinen Gästen ruhig Stift und Papier an den Platz – kleine Notizen helfen dabei, sich mit steigendem Pegel an alle Weine zu erinnern und sie miteinander zu vergleichen.

Tipp 5: Freunde einladen

Meine Lieblingssportart? – Weinprobe! Am besten mit guten Freunden zusammen, denn dann schmeckt der Wein besonders gut. Lade deine Freunde zu einem leckeren Wein Tasting ein – mehr als 12 Personen sollten es aber nicht werden. Sonst wird es zu kuschelig! Wenn du 6 Personen für deinen Abend einlädst, solltest du auch 6 Flaschen Wein zum probieren da haben. Sprich – pro Person eine Flasche – außer, du hast sehr durstige Freunde…


betreutes trinken

Betreutes_trinken_Produkt_Blog

Wir haben für euch ein Wein Tasting vorbereitet! Sechs leckere Weine von sechs Jungwinzern warten auf euch. Aufeinander abgestimmt, mit spannenden Infos und einem Video zu jedem Wein. Perfekt für einen geselligen und feucht-fröhlichen Abend mit Freunden!

Zum Produkt

BlogBeitrag_Korken

K – wie Korken

K Wie
Korken

Der Korken gehört zum Wein, wie peinliche Schnappschüsse nach einem feucht-fröhlichen Abend. Aber ist ein Wein mit Korken gleich der bessere Wein? Wieso überhaupt Kork und was es für Alternativen gibt, erklären wir euch jetzt.

Ohne Korkenzieher ohne mich

Korken01

Jeder kennt den Moment im Urlaub oder Unterwegs – im Supermarkt die Qual der Wahl gehabt, Wein ausgesucht, mitgenommen und zu Hause dann gemerkt: Shit, der hat ja nen Korken, wie kriegen wir den nun auf. Mit Glück hat ja der Nachbar nebenan noch einen oder man wird erfinderisch. Sucht man bei Google nach einer Lösung findet man einige kreative Ideen. Unser Favorit: Die Flamme eines Feuerzeugs vorsichtig an den Flaschenhals unterhalb des Korkens halten. Probiert mal aus 😉

Korken knallen lassen

Korken02

Nun aber die wichtigen Fakten. Naturkork wird schon seit ein paar endlosen Jährchen verwendet und ist bei den Weinliebhabern hoch im Kurs. Durch die leicht durchlässige Oberfläche von Kork kommt Sauerstoff an den Wein und er kann dadurch tolle Aromen entwickeln. Gerade Weine die nach Jahren der Lagerung einen besonderen Wert und Reife an den Tag legen, haben mit großer Wahrscheinlichkeit einen Naturkorken. Dieser besteht aus einem kompletten Stück Kork der, man glaubt es kaum, aus der Rinde der Korkeiche hergestellt wird. Aber auch Korken die aus gepressten Korkgranulat gefertigt werden, kommen dabei zum Einsatz. Der Nachteil dabei ist leider, dass der Kork in einigen Fällen einen schimmligen Stoff entwickelt und den Geschmack an den Wein abgibt. Nennt man dann auch „korken“.

Dran rumschauben

Deswegen hat man über kurz oder lang nach Alternativen gesucht. So gibt es mittlerweile auch Korken aus Kunststoff oder Glas. Am bekanntesten und praktischsten sind natürlich Schraubverschlüsse, gerade weil die meisten Weine relativ zügig getrunken werden und nicht unbedingt dafür ausgelegt sind ewige Jahre als edle Tröpfchen im Weinkeller heranzureifen.

Wir sind ja sowieso der Meinung, dass ein guter Wein immer sofort getrunken werden sollte, denn gute Gelegenheiten sollte man nutzen und Feste feiern wie sie fallen. In diesem Sinne – Zum Wohl ❤️


Bacchus_Beitragsbild

B – wie Bacchus

B Wie
Bacchus

Bacchus! Noch nie gehört? Gar kein Problem, dafür habt ihr ja uns. Wir verraten euch was dahinter steckt, was ein römischer Gott dabei zu suchen hat und noch ein bisschen mehr.

Einfach göttlich

Bacchus

Benannt wurde die Rebsorte nach dem römischen Gott des Weines und der war bekannt für seine ausschweifende Feste – wer kennt die nicht 😉 Die Trauben sind dabei eine Kreuzung aus den Rebsorten Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau auch bekannt als Rivaner. In Deutschland nimmt die Sorte aber nur knapp 2 % der Rebflächen ein.

Nimm mal ne Nase!

Durstlöscher_Bacchus_Blog

Besonders für Weintrinker die auf wenig Säure stehen ist die Weißweinsorte ein Glücksgriff. Dennoch kann der farblich hellgelbe bis hellgrüne Wein mit einem aromatischen und fruchtigem Geschmack punkten. Nimm mal ne Nase! Dann kannst du blumige Noten aber auch Orange, Kümmel und Muskatnuancen erschnuppern. Unser Bacchus ist lecker, leicht und moderat im Alkohol – quasi was zum Wegzischen. Ein richtiger Durstlöscher und ein perfekter Sommerwein eben.

Ein Gläschen passend zum Essen?

Unser Bacchus hat eine feine Restsüße und hat etwas von Birne und Pfirsich. Wenn du dir ein Gläschen zum Essen gönnst, passt er zur asiatischen Küche, Spargelgerichten oder wie der Riesling zu fruchtigen Desserts.

Ihr wollt direkt probieren? Na dann ab in den ZumWohl-Shop. Dort findet ihr brandheiß und passend zum Sommer einen „Durstlöscher“ in der Sommerweine-Kollektion mit fünf weiteren und genialen Weinen. Wenn wir euch aber eh schon überzeugt haben, könnt ihr den Bacchus natürlich auch einzeln ordern. Und jetzt lasst uns anstoßen… Auf Euch, auf Uns – Zum Wohl ❤️


R-Riesling

R – wie Riesling

R Wie
Riesling

Riesling? Von der Rebsorte habt ihr mit Sicherheit alle schon einmal gehört. Er gehört in Deutschland zu den weit verbreitetsten Weinsorten und ist ein absoluter Allrounder als Begleiter zum Essen. Allerdings ist der Gute ganz schön Anspruchsvoll im Anbau.

Frisch, spritzig, Riesling!

Riesling_Geil

Der Riesling ist das Aushängeschild deutscher Winzer. Bei kaum einem anderen Wein sind Anbau, Boden und Ausbau des Weins so stark im Geschmack wieder zu finden.

Ihr kennt bestimmt den Geruch, wenn es im Sommer regnet? Stellt euch diesen Moment einmal vor, wenn der Regen nach viel Sonne auf den Boden in einen Weinberg fällt. Du kannst den Boden förmlich riechen – und diesen Geruch bekommst du dann auch in dein Glas.

Keine Sorge – der Riesling schmeckt nicht nach Erde und Gras. Im Riesling kannst du neben der knackigen Säure die Mineralität aus dem Boden schmecken, auf dem die Reben wachsen. Das sind zum Beispiel Schiefer, Kalk oder Granit. Du kannst dir das vorstellen, wie ein Mineralwasser – je nach Region schmeckst du da unterschiede, oder? Achte beim nächsten Riesling etwas genauer auf das Gefühl und den Geschmack auf deiner Zunge.

Guten Hunger - dazu passt der Riesling

Riesling_Essen

Grundsätzlich passt ein Riesling immer. Gerade im Restaurant kannst du nichts falsch machen, wenn du dir ein Glas zum Essen bestellst. Auch im Supermarkt und in Weinhandlungen findest du den Riesling in allen möglichen Qualitätsstufen: von Landwein bis Prädikatswein (der teure Stoff), von trocken bis fruchtig-süß.

Zu einem trockenen Riesling passen leichte Gerichte – zum Beispiel Fisch oder Geflügel. Halbtrocken oder feinherbe Rieslinge sind gute Begleiter für kleine Snacks, Weintrauben und Käse auf dem Balkon. Wenn du zu einem süßen Riesling greifst, iss am besten ein fruchtiges Dessert dazu – Yummi, jetzt hab ich Hunger!

Häufig wird der Riesling aber auch für hochwertigen Winzer-Sekt oder Secco genutzt. Vielleicht prickelt es damit auch beim nächsten Date. In diesem Sinne lassen wir die Korken knallen, machen die Gläser voll und stoßen auf den Sommer an!

Zum Wohl ❤️


Q-Qualitätswein

Q – wie Qualitätswein

Q Wie
Qualitätswein

Wer oder was entscheidet eigentlich über die Qualität eines Weines? Der Winzer, die erzielten Verkäufe, der Preis oder ein schick designtes Etikett. Diese Frage haben wir uns gemeinsam gestellt und sind der Sache etwas genauer auf den Grund gegangen

Qualitätsstufen

In Deutschland werden Weine nach dem deutschen Weingesetzt in vier Kategorien geordnet: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Alle vier Weinstufen weisen dabei bestimmte Kriterien auf, die über die Qualitätsklasse des Weines bestimmen. Beginnen wir aber der Reihe nach.

Tafelwein: Die Trauben müssen natürlich aus Deutschland kommen und auf zugelassener Fläche angebaut sein, der Alkoholgehalt muss zwischen 8,5-15 % liegen. Aus ihm werden in der Regel Weine produziert die z.B. für Weinschorlen verwendet werden.

Landwein: Steht auf dem Weinetikett „Landwein der Mosel“, müssen mindestens 85 % der Trauben aus dieser Anbauregion stammen. Diese Weine werden in der Regel eher trocken bis halbtrocken ausgebaut.

Qualitätswein: Hierbei müssen die Trauben zu 100 % aus einem der 13 zugelassenen Anbaugebiete in Deutschland stammen. Zudem wird der Wein einer amtlichen Qualitätsprüfung unterzogen.

Prädikatsweine: Sie haben die höchste Qualitätsanforderung und sind in sechs Prädikate unterteilt (Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein) Anders als bei den anderen drei Kategorien, darf dem Wein vor der Gärung kein Zucker zugefügt werden um den Alkoholgehalt zu erhöhen.

„Qualitätsweine sollen vom Aussehen, Geschmack und Geruch frei von Weinfehlern sein.“

In Deutschland machen Qualitätsweine tatsächlich den größten Anteil aus. Wenn ihr also beim nächsten Mal im Supermarkt vor einer Flasche Wein steht, erkennt ihr an dem Vermerk Q.b.A, dass es sich dabei um einen „Qualitätswein bestimmten Anbaus“ handelt. Jetzt aber genug geschwafelt. Mach dir ne schöne Flasche Wein auf – Zum Wohl ❤️


Blo_C-Cuvee

C – wie Cuvée

C Wie
Cuvée

Was klingt wie das neue Modell eines Autoherstellers, ist im deutschsprachigen Raum ein Synonym für Mischung oder Verschnitt. Im französischen (Cuve) ist damit eine bestimmte Menge Wein im (Gär-)behälter gemeint. Ihr wollts noch ein bisschen genauer wissen, dann aufgepasst:

Cuvèe

Wenn ihr auf einer Flasche Wein das Wort Cuvée entdeckt, ist dieser aus mehreren Rebsorten hergestellt worden. Dafür gibt es drei Methoden. Entweder unterschiedliche Rebsorten werden gemeinsam gepresst oder es gab von vorne herein einen Mischsatz, das bedeutet, dass bereits gemischte Rebsorten auf dem Feld angebaut und anschließend zusammen gepresst wurden. Oder der Winzer führt z.B. zwei sortenreine Weine zusammen, die ein Cuvée ergeben. Das ist auch die gängigste Methode. Dabei kann es auch eine Mischung aus einem Rot- und Weißwein sein. Der Kellermeister bzw. das Weingut entscheidet dabei alleine nach Geschmack – Frucht, Säure, Alkoholgehalt usw. müssen dann eine runde Sache ergeben.

„In der französischen Champagne hingegen wird der erste Most
(der hochwertigste) bei der Herstellung von Champagner als Cuvée bezeichnet.“

Aber nicht alle Weine darf man munter miteinander mischen, denn dafür gibt es gewisse Regeln in Deutschland. Qualitätsweine aus verschiedenen Anbaugebieten darf ein Winzer nicht miteinander vermischen. Prädikatsweine auch nur mit der gleichen Prädikatsstufe. Generell werden in Deutschland aber eher mehr sortenreine Weine angebaut, eben weil das Wetter hier viel wechselhafter ist und die Reben dadurch schon besondere Noten bekommen. In Ländern in denen es vom Klima her eher warm ist, lassen sich erst durch die Cuvées aufregende Noten in den Wein bringen.

Überrasch deinen Gaumen doch beim nächsten Glas Wein und kauf dir eine schöne Cuvée. In diesem Sinne – Zum Wohl ❤️