H WieHolz

Am 21. Mai ist Vatertag und deswegen widmen wir uns heute dem Thema Holz. Denn wenn Männer nicht gerade mit Holz arbeiten, etwas daraus bauen, es zu Brennholz hacken oder dem Hund das Stöckchen werfen, trinken sie ja vielleicht einen leckeren Tropfen Wein. Was das mit Holz zu tun hat erklären wir euch jetzt.

Eichenfass

Vielleicht habt ihr euch auch schon mal gefragt wieso euer Wein nach Vanille-, Schokoladen- oder Kaffeenoten riecht? Dass da keiner ne Tafel Schokolade oder ne Packung Kaffee reinknallt ist klar oder? Dafür verantwortlich sind die Eichenfässer auch Barriquefässer genannt, in denen manche Weine ausgebaut werden. Der Wein nimmt im Laufe der Reife die Noten vom Holz an und wird dann aromenreicher. Ebenso kann der Wein durch das Holz minimal „atmen“ und wird dabei vom Geschmack her etwas cremiger. Was aber Tatsache ist, dass nicht jeder Wein im Fass auch viel besser wird. Dafür muss er schon vorher potential haben, damit er dort dann perfekt vollendet.

„Ich und mein Holz, ich und mein Holz – Holzi, Holzi, Holz.“
(Songzeile: 257ers – Holz)

Die meisten Weine werden in 225 Liter Fässern gereift, da so am meisten Wein das Holz berührt. Je größer sie sind, desto weniger Einfluss hat das Holz auf den Wein. Das selbe gilt auch bei der Wiederverwendung (3-4 x), denn irgendwann kann auch das Holz nichts mehr an den Wein abgeben. Davor wird das Fass aber noch getoastet. Bitte was? Ja getoastet. Es wird von Innen ausgebrannt je nachdem wie viele Röstaromen am Ende in den Wein wandern sollen. Von Light bis Heavy ist alles möglich.

Auf euch Männer!