Q WieQualitätswein

Wer oder was entscheidet eigentlich über die Qualität eines Weines? Der Winzer, die erzielten Verkäufe, der Preis oder ein schick designtes Etikett. Diese Frage haben wir uns gemeinsam gestellt und sind der Sache etwas genauer auf den Grund gegangen

Qualitätsstufen

In Deutschland werden Weine nach dem deutschen Weingesetzt in vier Kategorien geordnet: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Alle vier Weinstufen weisen dabei bestimmte Kriterien auf, die über die Qualitätsklasse des Weines bestimmen. Beginnen wir aber der Reihe nach.

Tafelwein: Die Trauben müssen natürlich aus Deutschland kommen und auf zugelassener Fläche angebaut sein, der Alkoholgehalt muss zwischen 8,5-15 % liegen. Aus ihm werden in der Regel Weine produziert die z.B. für Weinschorlen verwendet werden.

Landwein: Steht auf dem Weinetikett „Landwein der Mosel“, müssen mindestens 85 % der Trauben aus dieser Anbauregion stammen. Diese Weine werden in der Regel eher trocken bis halbtrocken ausgebaut.

Qualitätswein: Hierbei müssen die Trauben zu 100 % aus einem der 13 zugelassenen Anbaugebiete in Deutschland stammen. Zudem wird der Wein einer amtlichen Qualitätsprüfung unterzogen.

Prädikatsweine: Sie haben die höchste Qualitätsanforderung und sind in sechs Prädikate unterteilt (Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein) Anders als bei den anderen drei Kategorien, darf dem Wein vor der Gärung kein Zucker zugefügt werden um den Alkoholgehalt zu erhöhen.

„Qualitätsweine sollen vom Aussehen, Geschmack und Geruch frei von Weinfehlern sein.“

In Deutschland machen Qualitätsweine tatsächlich den größten Anteil aus. Wenn ihr also beim nächsten Mal im Supermarkt vor einer Flasche Wein steht, erkennt ihr an dem Vermerk Q.b.A, dass es sich dabei um einen „Qualitätswein bestimmten Anbaus“ handelt. Jetzt aber genug geschwafelt. Mach dir ne schöne Flasche Wein auf – Zum Wohl ❤️